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Aktuelle Nachrichten von der „Cape Race“

20. Juli 2021
Nach einer reibungslosen zehntägigen Reise von Kiel direkt nach Longyearbyen liegt unsere schöne „Cape Race“ sicher im Hafen. Kapitän Ali vermied ein Gebiet mit stärkeren Winden, indem er einen etwas westlicheren Kurs wählte. Wie gut, dass wir eine erfahrene Crew an Bord haben, die es sich übrigens nicht nehmen ließ, kurz vor Erreichen des Hafens noch schnell im Eismeer nach frischem Fisch zu fischen. Das Schiff schrieb: „old habits die hard“.


10. Juli 2021
Auf nach Norden! Bei 11 Knoten Wind aus West und einer Lufttemperatur von 13° Celsius legte die Crew der „Cape Race“ um exakt 08:00 UTC, 10:00 Uhr morgens in Kiel Holtenau vom Tiessenkai ab. Nächster geplanter Stopp: 78° Nord…..Longyearbyen auf Spitzbergen. Unsere Saison 2021 mit Expeditionen in der Arktis hat begonnen…… Wir sind bis Weihnachten ausgebucht. Hoffentlich zahlt sich unser Durchhaltevermögen aus: Wir sind eine der letzten Reedereien, die die gesamte Arktis-Saison 2021 noch nicht aufgegeben haben und jetzt bereit sind, den Gästen die unvergleichliche Natur der Polarregion zu zeigen.


Februar 2021
Das Eis im Museumshafen ist geschmolzen und die Vögel künden am frühen Morgen vom nahenden Frühling. Auch die Arbeiten an Bord der „Cape Race“ schreiten voran. So ist die Seereling jetzt rundum höher und somit sicherer, eine neuer Watermaker und ein UV-System sorgen für klares Trinkwasser, in den Kabinen drei und vier werden zur Zeit die Kojen umgebaut, oder ein Generator wurde komplett erneuert. Die to do Liste für die Liegezeit in Hamburg beträgt an Deck 27, im Innenbereich 50, im Maschinenraum 32, für die Sicherheitssysteme 14 und für Navigation 18 kleinere bis große Positionen, die bis zur Abfahrt mit Gästen erledigt werden müssen.
Die Planung für die kommende Saison können wir hingegen nicht so einfach einhalten. Wir fahren leider auch dieses Jahr nicht wie geplant Anfang Mai nach Spitzbergen. Die Norwegische Regierung sperrt ihr Land noch mindestens bis Juli für Einreisende und für Gastschiffe.
Folglich entwickelten wir stattdessen ein an die Situation angepasstes Angebot: wir fahren Anfang Mai über Helgoland und den Nord-Ostsee-Kanal in die Ostsee und erkunden auf fünf Fahrten à sechs Tagen die deutsche Ostseeküste. Ohne Grenzprobleme, ohne Flüge, mit mehrfach getesteter Crew und Gästen entdecken wir die großartige Naturlandschaft der Ostseeküste, von der Geltinger Birk bis Usedom, landen wir mit unseren Zodiac Booten an einsamen Stränden und wilden Steilküsten und erleben eine Natur, die von Land her schwer oder kaum zu besuchen ist. 


November 2020
Seit Oktober sind wir mit der MS „Cape Race“ von unserer kurzen Saison (insgesamt nur vier Reisen) zurück in Hamburg. Zum Glück durften wir wieder im Museumshafen Hamburg Harburg anlegen. Dort werden wir voraussichtlich bis zum Frühjahr liegen. Während der Monate führen wir kleinere Arbeiten durch: z.B. wird die Seereling überall höher gesetzt, sodass man auch bei starkem Seegang sicheren Halt findet; in den Kabinen, der Messe und im Salon wird noch weiter das schöne Holz lackiert, alle Tanks werden gereinigt, die Rettungsgeräte gewartet, ein Generator wird ersetzt, die Ankerwinde erhält eine andere Farbe, und es kommen weitere Geräte für wissenschaftliche Experimente an Bord. Die Liste der Arbeiten ist leider nicht endlich…
Für den Frühling planen wir, sofern die Situation es zulässt, weitere Open-Ship-Tage, und im Mai brechen wir endlich nach Norden auf — entlang der norwegischen Küste bis nach Spitzbergen.


September 2020
Nachdem wir Ende August genau eine Expedition mit Gästen in Spitzbergen durchführen konnten, waren dort seither aufgrund der hohen Fallzahlen in Deutschland (über 20 Fälle pro 100 000 Einwohner über einen Zeitraum von 14 Tagen) keine weiteren Fahrten möglich. Wir wichen spontan nach Schottland aus, wo wir mit Gästen die wunderschönen Hebriden erkundeten.

Leider müssen wir nun aufgrund der immer noch steigenden Fallzahlen auch alle Winterfahrten in Nordnorwegen absagen und beschließen die Saison 2020 Mitte Oktober. Dann stehen bereits wieder Arbeiten am Schiff an. Die Erfahrungen in diesem Jahr mit der „Cape Race“ sind zwar ausgezeichnet, und wir können zufrieden behaupten, dass alle Arbeiten der letzten Jahre gelungen sind. Dennoch sind die üblichen Winterarbeiten sowie ein paar wenige kosmetische Verbesserungen notwendig.

 

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